Hervorgehoben

Hamburger Kampagne gegen Wohnungsnot

Die Zahl der Wohnungsnotfälle ist in den vergangenen Jahren dramatisch angestiegen: Im vergangenen Jahr konnten 11.768 Haushalte, obwohl sie einen Dringlichkeitsschein hatten, nicht mit einer Wohnung versorgt werden. 2015 waren es noch 7.857, vor zehn Jahren sogar nur 3.024 Haushalte. Diakonie, Caritas, Mieter helfen Mietern e.V. und STATTBAU starten jetzt im „Hamburger Bündnis für eine neue soziale Wohnungspolitik“ gemeinsam die Kampagne #einfachwohnen. Bis zur Bürgerschaftswahl wird das Bündnis mit zahlreichen Aktionen und Veranstaltungen auf die dramatische Situation der Wohnungsnotfälle aufmerksam machen.

Symbolischer Spatenstich sozialer Investoren in Bahrenfeld

Mit einem symbolischen Spatenstich forderten heute in Bahrenfeld soziale Investoren den Senat auf, städtische Flächen für den Wohnungsbau für Menschen in Not anzubieten. Initiiert hatte die Aktion auf dem Gelände der ehemaligen Kaserne an der Notkestraße 3-5 die Kampagne #einfachwohnen.

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Pressemitteilung: Weiter so ist viel zu wenig

Die Bürgerschaft diskutiert in ihrer Sitzung am 23. Oktober über den Bericht des Senates zur Umsetzung des Gesamtkonzepts zur besseren Versorgung von anerkannt vordringlich Wohnungssuchenden mit Wohnraum. Im Senatsbericht vermisst die Kampagne #einfachwohnen eine klare Zielsetzung: Trotz Dringlichkeitsschein finden rund 12.000 Hamburger Haushalte keine Wohnung. Damit hat sich die Zahl der unversorgten Wohnungsnotfälle in den vergangenen zehn Jahren mehr als verdoppelt (2008: 5.424; 2018: 11.768).

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Pressemitteilung: Soziale Bodenpolitik auch für Menschen in Wohnungsnot

Hamburg will strategisch wichtige Flächen nicht mehr verkaufen, sondern in Erbpacht vergeben. Die Organisatoren der Kampagne #einfachwohnen bleiben skeptisch.
Der Zusammenschluss aus Diakonie, Caritas, STATTBAU und Mieter helfen Mietern meint: Der Senat macht einen Schritt in die richtige Richtung, bleibt dann aber mitten auf dem Weg stehen.

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Hilfe für Wohnungsnotfälle: Leerstand zu Wohnraum

Trotz steigender Mietpreise und zunehmender Wohnungsnot bleibt Leerstand ein Problem in Hamburg. In der Sommerhuder Straße in Altona wird ein komplettes Mehrfamilienhauses seit mehr als fünf Jahren nicht bewohnt. Bezahlbarer Wohnraum, nach dem Hamburger in Wohnungsnot verzweifelt Ausschau halten.

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