Hervorgehoben

Hamburger Kampagne gegen Wohnungsnot

Die Zahl der Wohnungsnotfälle ist in den vergangenen Jahren dramatisch angestiegen: 11.768 Haushalte konnten im vergangenen Jahr nicht mit einer Wohnung versorgt werden, obwohl sie einen Dringlichkeitsschein hatten. So kann es nicht weitergehen, finden Diakonie, Caritas, Mieter helfen Mietern e.V. und STATTBAU. Gemeinsam initiierten sie als „Hamburger Bündnis für eine neue soziale Wohnungspolitik“ die Kampagne #einfachwohnen. Bis zur Bürgerschaftswahl wird das Bündnis mit Aktionen und Veranstaltungen auf die dramatische Situation der Wohnungsnotfälle aufmerksam machen.

Mietenspiegel 2019 – Menschen in Wohnungsnot brauchen mehr Hilfe

Der Mietenspiegel 2019 zeigt: Die Mietpreise steigen allgemein weniger schnell in Hamburg, aber zeitgleich werden günstige Mieten zur absoluten Mangelware. Das hat dramatische Auswirkungen auch für Menschen in Wohnungsnot, warnen die Macher der Kampagne #einfachwohnen. Vordringlich Wohnungssuchende geraten in Konkurrenz um die wenigen günstigen Wohnungen mit anderen Hilfeempfängern.

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Symbolischer Spatenstich sozialer Investoren in Bahrenfeld

Hier würden wir gerne bauen: Auf dem Gelände einer ehemaligen Kaserne wagten Landespastor Dirk Ahrens, Petra Eggert (Schlüsselbund eG) und Reiner Schäfer (Behrens-Stiftung) einen symbolischen Spatenstich. Foto: Mauricio Bustamante

Mit einem symbolischen Spatenstich forderten heute in Bahrenfeld soziale Investoren den Senat auf, städtische Flächen für den Wohnungsbau für Menschen in Not anzubieten. Initiiert hatte die Aktion auf dem Gelände der ehemaligen Kaserne an der Notkestraße 3-5 die Kampagne #einfachwohnen.

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Pressemitteilung: Weiter so ist viel zu wenig

Die Bürgerschaft diskutiert in ihrer Sitzung am 23. Oktober über den Bericht des Senates zur Umsetzung des Gesamtkonzepts zur besseren Versorgung von anerkannt vordringlich Wohnungssuchenden mit Wohnraum. Im Senatsbericht vermisst die Kampagne #einfachwohnen eine klare Zielsetzung: Trotz Dringlichkeitsschein finden rund 12.000 Hamburger Haushalte keine Wohnung. Damit hat sich die Zahl der unversorgten Wohnungsnotfälle in den vergangenen zehn Jahren mehr als verdoppelt (2008: 5.424; 2018: 11.768).

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Pressemitteilung: Soziale Bodenpolitik auch für Menschen in Wohnungsnot

Hamburg will strategisch wichtige Flächen nicht mehr verkaufen, sondern in Erbpacht vergeben. Die Organisatoren der Kampagne #einfachwohnen bleiben skeptisch.
Der Zusammenschluss aus Diakonie, Caritas, STATTBAU und Mieter helfen Mietern meint: Der Senat macht einen Schritt in die richtige Richtung, bleibt dann aber mitten auf dem Weg stehen.

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Hilfe für Wohnungsnotfälle: Leerstand zu Wohnraum

Trotz steigender Mietpreise und zunehmender Wohnungsnot bleibt Leerstand ein Problem in Hamburg. In der Sommerhuder Straße in Altona wird ein komplettes Mehrfamilienhauses seit mehr als fünf Jahren nicht bewohnt. Bezahlbarer Wohnraum, nach dem Hamburger in Wohnungsnot verzweifelt Ausschau halten.

Protest in Altona: Etwa zwölf Wohnungen stehen in einem Mehrfamilienhaus leer. Foto: Diakonie Hamburg
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Öffentliches Wohnzimmer

Ein öffentliches Wohnzimmer zum Auftakt der Kampagne #einfachwohnen auf der Reesedammbrücke am 26. August 2019: „Der Senat baut das Falsche“, kritisierte Diakonie-Chef und #einfachwohnen-Sprecher Dirk Ahrens.

Landespastor Dirk Ahrens stellt die Kampagne #einfachwohnen am Jungfernstieg der Öffentlichkeit vor. Foto: Diakonie Hamburg
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